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Montag, 30. Juni 2008

Einzug und Tierarztbesuch

Von virtuellekatzenhaus1, 22:51

Wir drei Mädels sind am Sonntag nach einer langen Fahrt im Aargau gelandet. Dort wurden wir in ein Zimmer gebracht mit vielen Schlupflöchern. Da wir noch nicht so menschenbezogen sind, nutzten wir die auch ganz stark.

Immer wieder kamen Menschen rein, streichelten uns in unseren Verstecken (die wohl doch nicht gut genug waren ), sprachen mit uns und nahmen uns dann auch noch auf den Arm. Wir  versuchten sie mit fauchen davon abzuhalten, aber das hat sie leider nicht so beeindruckt, wir duldeten das kurz und suchten uns aber bald das nächste Versteck. Auch das Futter liess uns lange kalt und wir machten einen kurzen Hungerstreich.

In der ersten Nacht hat einer der Menschen (Jacqueline) auf dem Boden geschlafen – gut, schon nicht die ganze Nacht. Wir versteckten uns am Anfang, merkten dann aber, dass Jacqueline uns wohl doch nichts tut und krabbelten aus den Verstecken hervor.

Und am nächsten Tag kam dann ganz früh wieder Besuch ins Zimmer und wir wurden wieder gestreichelt. Irgendwie fanden wir alle drei das schon nicht mehr so schlimm, obwohl unangenehm war es immer noch! Immer wieder wedeln diese Menschen mit den Spielsachen herum. Wir finden das absolut uninteressant und verstehen gar nicht, was die wollen.

Am Nachmittag ging es zum Tierarzt. Das war gar nicht schön! Wir wurden 2x gepiegst, am ganzen Körper untersucht und gewogen. Die Lussi hat geschrieen wie am Spiess, bei Joya war die ganze, weisse Pfote voll mit Blut, sonst war sie die Liebste. Aber auch Samira hat sich ziemlich gut benommen, nach einem kurzen, erfolglosen Kreischen liess sie es über sich ergehen. Aber wir freuten uns zu hören, dass wir drei absolut kerngesunde Büsis sind!

Wieder im „zu Hause“ angekommen, wurde unser Zimmer katzengerechter eingerichtet. Wir haben jetzt mehr Platz, weil das Meerschweinchenkäfig nicht mehr im Weg steht, ausserdem wurde unser Futter (dass wir mittlerweilen sehr gerne essen) verteilt, damit wir es uns nicht mehr ganz so einfach machen können mit dem Fressen, aber wir haben schnell gemerkt, wo die Näpfe hingestellt wurden und schwubs… waren sie leer!

X-Mal am Tag und auch am Abend kommen Menschen rein, die uns streicheln und auf den Arm nehmen, sie versuchen auch immer wieder mit uns zu spielen und am Abend, lassen sich Samira und Joya dann auch wirklich auf ein Spiel ein. Die Neugier besiegt die Scheu!

Wir finden die Menschen schon gar nicht mehr so schlimm wie am Anfang und ausser dem Tierarzt, sind sie auch nett und lieb zu uns .

Wir melden uns bald wieder…

Es liebs Miau
Lussi, Joya und Samira

 

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